Geschätzt 160'000 Zuschauerinnen und Zuschauer drängten ums Seebecken, um das Silvesterfeuerwerk mitzuerleben, wie die Organisatoren des Silvesterzaubers am Donnerstagmittag meldeten. Um exakt 19 Minuten nach Mitternacht wurden sämtliche Beleuchtungen ausgeknipst, damit die Raketen gut zu sehen waren.
Nebel gab es in diesem Jahr keinen - im Gegensatz zu Silvester 2025, als das Feuerwerk nur noch zu erahnen war. Die Schaulustigen sahen damals nur farbiges Licht, begleitet vom Lärm der Raketen.
Die Grünen forderten daraufhin, dass das Feuerwerk bei Nebel künftig abgesagt werden solle, respektive der Stadtrat die Bewilligung für das Abfeuern nur noch "unter Vorbehalt" erteilen solle. Der Stadtrat fand diesen Vorschlag jedoch schwierig umzusetzen und wollte den Entscheid bis auf Weiteres den Organisatoren überlassen.
Der Verein Silvesterzauber liess das Thema Nebel neu in das Sicherheitskonzept einfliessen, wie es dort auf Anfrage hiess. Ob die Organisatoren das Feuerwerk bei dichtem Nebel aber wirklich abgesagt hätten, liessen diese offen.
Lichtinszenierung getestet
Wie die Organisatoren am Donnerstag mitteilten, testeten sie aber erstmals eine Lichtinszenierung. Laut Mitteilung ist sie als "zusätzliches Upgrade" zu verstehen. "Die Lichtinszenierung bietet eine Grundlage für eine künftige Weiterentwicklung des Feuerwerkserlebnisses", heisst es in der Mitteilung.
Im Test sei die Inszenierung bewusst vereinfacht gehalten gewesen. Erste Erfahrungen sollen Erkenntnisse für die weitere Ausgestaltung liefern.